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30. Oktober 2012

Fünf Gründe, warum in Hamburg sofort ein Dom gebaut werden muss

Im Grunde geht es um so was wie ein Buch, aber auch um eine kleine Sehnsucht

Ja, die sind auch noch nicht fertig. (Bild: © Julian Schnippering - Fotolia.com)
Ja, die sind auch noch nicht fer­tig. (Bild: © Julian Schnip­pe­ring — Foto​lia​.com)

Dascha­nich­so­schön«, das ist die Uni­ver­sal­wen­dung, die die langhaarig-blonde Eppen­dor­fe­rin gebraucht (für die Köl­ner: das ist ein Ham­bur­ger Stadt­teil, der zu den soge­nann­ten »geho­be­nen« zählt, viel Alt­bau­sub­stanz und hohe SUV-Dichte), wenn sie von immen­sen Schick­sal­schlä­gen erfährt, sei es ein Todes­fall, eine Natur­ka­ta­stro­phe oder ein Reak­tor­un­fall. Eksta­ti­scher wird es dann allen­falls noch durch eine leicht gekräu­selte Augen­braue. Mit über­schwäng­li­cher Emo­tio­na­li­tät hat es der Han­seat eben nicht so. Und ein Dom fehlt auch, und zwar ein Ech­ter, nicht so einen Rum­mel­platz mit sei­nen Juxbu­den, der alle Vier­tel­jahre auf dem Hei­li­gen­geist­feld gastiert.

Warum das unbe­dingt nötig ist? Hier sind fünf Gründe für den sofor­ti­gen Dom­bau an der Elbe:

Grund 1: Kar­ne­val
Der ein­zig wahre Groß­städ­ter hält Kar­ne­val ent­we­der für eine folk­lo­ris­ti­sche Ver­an­stal­tung, die dazu dient, betrun­ke­nen Mäd­chen aus dem Dorf am Rhein ans Mie­der zu gehen oder für die bemit­lei­dens­werte Aus­ge­burt einer fehl­ge­lei­te­ten katho­li­schen Seele. »Ach ihr müsst zum Kar­ne­val, ihr Armen«. Schon des­we­gen muss zügig mit den Bau­ar­bei­ten begon­nen wer­den, denn nur im dräu­en­den Schat­ten von hoch­go­ti­schen Dop­pel­tür­men lässt sich der eisige Nord­wind schnell vergessen.

Grund 2: Musik
Ja, auch Musi­ker gibt es im Nor­den, aber soll­ten die jemals auf der Bühne ste­hen und ihr Mikro­fon ver­zwei­felt in die Menge hal­ten, erwar­tend, dass da einer mal zumin­dest einen Refrain mit­singt, dann sind die schief­ge­wi­ckelt. Schon allein des­halb hat sich die soge­nannte »Ham­bur­ger Schule« gebil­det, die Texte singt, die einen gar nicht erst auf die Idee kom­men las­sen, mit­zu­sin­gen, weil sie so kom­pli­ziert sind. Hier genügt ein leich­tes, bil­li­gen­des Kopf­ni­cken. Auch in die­sem Fall muss der Grund­stein zum Dom­bau bal­digst gelegt wer­den, schließ­lich bie­ten die hohen Hal­len ein schö­nes Echo, und wenn einer mal singt, klingts gleich wie Mil­lio­nen. Und die sind beliebt an Rhein und Elbe.

Grund 3: Nach­bar­schaft
So ein Stadt­teil ist in ers­ter Linie eine Form der Abgren­zung. Oder glaubt irgend­je­mand, dass ein Barm­be­ker mit dem Uhlen­hors­ter redet? Genau­ge­nom­men redet der Hohe­luf­ter West auch nicht mit dem Hohe­luf­ter Ost, denn der ist ja eigent­lich schon fast Eppen­dorf, und der redet auch nicht mit ande­ren Eppen­dor­fern, siehe oben. Beim Her­um­klet­tern auf den Tür­men und beim Auf­set­zen der Turm­kreuze kommt man sich bestimmt näher und was für ein Bild, wenn der Bill­bro­ker einem Mari­entha­ler einen sand­stei­ner­nen Was­ser­speier anreicht und sie ihn dann gemein­sam einmauern.

Grund 4: Puri­ta­nis­mus
Die Talare sind außer­or­dent­lich schwarz und als präch­tig gilt der soge­nannte »Ham­bur­ger Ornat«. Der ist auch schwarz. Lasst die Pro­zes­sio­nen end­lich kom­men, schließ­lich hat der katho­li­sche Pries­ter bunte Kleid­chen an und diese Gold­kreuze sind auch sehr hübsch.

Grund 5: Sän­ger
Tommy Engel stammt aus Sülz und singt köl­sches Idiom. Schon das muss Grund genug sein, sowas zu bauen.

Der besagte Tommy Engel hat ein Buch geschrie­ben. Er war bis Mitte der 90er der Front­mann der Bläck Fööss, der kleine Unter­setzte mit dem Schnauz­bart. Etwas ältere Semes­ter erin­nern sich viel­leicht noch an »Fron­graich, Fron­graich« oder wie das hieß, da hat­ten die Fööss dann auch mal außer­halb der Stadt Köln einen Hit. Da hatte Tommy Engel eine Bas­ken­mütze auf.

Das Buch hat Tommy Engel nicht allein ver­fasst, der Köl­ner – natür­lich ein Köl­ner – Jour­na­list Bernd Imgrund hat dabei gehol­fen. So rich­tig schön ist das nicht geschrie­ben, aber das ist ziem­lich egal, denn Tommy Engel ist eine Köl­ner Legende und da ist es voll­kom­men gleich­gül­tig, ob das ein biss­chen höl­zern daher­kommt. Es ist, wie es sich für eine Künst­ler­bio­gra­phie gehört, schön chro­no­lo­gisch, ein biß­chen unter­glie­dert in wich­tige Lebensabschnitte.

Der kleine Tommy, jüngs­ter von zehn Geschwis­tern, wächst in soge­nann­ten ein­fa­chen, so nannte man das in den 50ern, Ver­hält­nis­sen auf. Sein Vater ist ein loka­ler Pro­mi­nen­ter, Mit­glied des Kar­ne­vals­quar­tetts »Vier Botze« (Die vier Hosen).

Irgend­wann spielt der Junge Schlag­zeug und dann beginnt die Beat-Ära. Und so tin­gelt Tommy Engel aus Köln von Band zu Band und trom­melt und irgend­wann singt er. Dann kommt die Idee, »moderne« Musik mit Dia­lekt­tex­ten zu machen, plötz­lich sin­gen sie Kölsch und die Band heißt »Bläck Fööss«.

Dann kom­men »Mr losse d’r Dom in Kölle«, »En Unse­rem Vee­del« und auch der besagte Hit mit den Kli­schee­fran­zo­sen. Die Fööss spie­len immer im Kar­ne­val, BAP wird auch berühmt mit köl­schen Tex­ten, spielt nicht im Kar­ne­val und Tommy Engel hat keine Lust mehr im Kar­ne­val zu sin­gen. Und er macht wei­ter, grün­det neue For­ma­tio­nen und singt alleine. Er ist Musi­ker und das ist es, was er immer gewollt hat.

Um die Rele­vanz einer sol­chen an sich nicht beson­ders auf­re­gen­den Künst­ler­bio­gra­phie zu ver­ste­hen, muss man sich ein­mal anschauen, was pas­siert, wenn Engel auf der Bühne steht und singt. Da ste­hen dann näm­lich Tau­sende mit feuch­ten Augen und ken­nen jede Zeile, jedes Wort. Eine gewal­tige Iden­ti­täts­welle rollt da durch den Kon­zert­saal, ein tief ver­wur­zel­tes Hei­mat­ge­fühl, und eine gehö­rige Por­tion Sen­ti­men­ta­li­tät. Das Buch heißt nach einem sei­ner Songs »Du bes Kölle« (hoch­deutsch: Du bist Köln) und da steht eine ganze Menge drin von dem, was die­sen im rhei­ni­schen Katho­li­zis­mus gebo­re­nen Geist ausmacht:

Du bes Kölle
Ob de wells oder och nit
Du bes Kölle

Weil et söns kein Köl­sche jit
Du bes Kölle

Du bes super tole­rant
Nimps jeden op d ́r Ärm
Un an de Hand 

Du bist Köln
Ob du willst oder auch nicht
Du bist Köln
Weil es sonst keine Köl­ner gibt
Du bist Köln
Du bist super tole­rant
Nimmst jeden auf den Arm
Und an der Hand

Ja, natür­lich ist das ein ver­klär­tes Selbst­bild. Und es gibt den Ein­sturz des Stadt­ar­chivs und den berühm­ten Klün­gel. Aber es gibt eben auch sol­che klei­nen roman­ti­schen Exzesse, den Mythos der klei­nen Leute mit dem Herz auf dem rech­ten Fleck und der schnel­len Zunge. Das gab es auch ein­mal im Nor­den, inzwi­schen aber nur noch in der Ohnsorg-Folklore, ansons­ten ist es ver­lo­ren­ge­gan­gen, vor allem das mit dem auf-den-Arm-nehmen. Der Köl­ner hat es sich bewahrt und das, in unter­schied­lich star­ker Aus­prä­gung, durch alle Gesell­schafts­schich­ten. Dafür steht ein Musi­ker wie Tommy Engel. Und dann kann man so ein Buch auch woan­ders lesen als in Sülz. Viel­leicht fan­gen wir mal an mit dem Dom­bau, hier an der Elbe. Bald kommt ja auch Karin Beier.

Tommy Engel
(mit Bernd Imgrund):
Du bes Kölle
[Ama­zon Part­ner­link] 

Mat­thias Schu­mann (kms)

15. September 2011

Der Ermöglicher

Thalia-Geschäftsführer Lud­wig von Otting im Gespräch


Im Thea­ter gibt es immer Men­schen, die hin­ter den Kulis­sen arbei­ten, die kaum jemand kennt und ohne die fast nichts mög­lich wäre. Dazu gehö­ren in den gro­ßen Häu­sern nicht nur die Mit­ar­bei­ter der tech­ni­schen Abtei­lun­gen wie Büh­nen­werk­stät­ten, Licht­tech­ni­ker und Ton­meis­ter, son­dern auch die der Verwaltung.

Eine der inter­es­san­tes­ten die­ser grauen Emi­nen­zen der deut­schen Thea­ter­land­schaft ist sicher­lich der lang­jäh­rige Geschäfts­füh­rer des Ham­bur­ger Tha­lia Thea­ters, Lud­wig von Otting.

Er ist nicht nur für die Finan­zen des Hau­ses am Als­ter­tor zustän­dig, son­dern auch seit vie­len Jah­ren und über drei Inten­dan­zen hin­weg inten­siv in den Spiel­be­trieb involviert.

Seit eini­ger Zeit macht er auch als Autor von sich reden, unter dem Pseud­onym »Leuw von Kat­zen­stein« schreibt er aben­teu­er­li­che Jugend­bü­cher über Pira­ten und Seeungeheuer.

Wir tra­fen Lud­wig von Otting Anfang März an sei­ner Wir­kungs­stätte, im Tha­lia Thea­ter, und führ­ten ein lan­ges Inter­view mit ihm über das Thea­ter, die Bücher und die Ham­bur­ger Kulturpolitik.

Die gekürzte Film­fas­sung ist ab heute exklu­siv im HAMBURGER FEUILLETON zu sehen, die aus­führ­li­chere Print­fas­sung wer­den wir nach­fol­gend – als mehr­tei­lige Serie – im Wochen­rhyth­mus an die­ser Stelle prä­sen­tie­ren. Den ers­ten Teil »Der älteste Zie­gel­stein in der Mauer des Thea­ters« kön­nen sie hier lesen.

Wir dan­ken Ste­fan Albrecht (www​.bes​te​bil​der​.de) und sei­nem Team, der die­sen Bei­trag für uns ermög­licht hat und Rachel Mischke für die groß­ar­tige Post Production.

Mat­thias Schu­mann (kms)

12. Juli 2011

Kosmische Unruhe

Zur Som­mer­de­batte über das Ham­bur­ger Sprech­thea­ter: Eine bür­ger­li­che Kränkungsgeschichte

Was um alles in der Welt mag eine ehren­werte Thea­ter­kri­ti­ke­rin bewe­gen, eine Debatte zu lan­cie­ren, die bei­nahe so alt ist wie das Thea­ter selbst? Mit einem ent­zü­ckend ent­rück­ten »man« beginnt die Klage der Ent­täusch­ten, und das vor­ge­tra­gene Lamento beschreibt den Ver­lust des Erfreu­li­chen im aktu­el­len Thea­ter­ge­sche­hen, vor allem dem Ham­burgs. Nicht mehr linear, »mit tra­di­tio­nel­len Mit­teln« werde erzählt, nein, nicht auf das Drama werde sich kon­zen­triert, son­dern der mehr oder weni­ger dif­fuse Begriff der »Auf­füh­rung« würde zele­briert. Wie bekannt kommt einem die­ser Gesang vor, als einst ein gold­be­knöpf­ter Ham­bur­ger Bür­ger­meis­ter einen min­des­tens ebenso so gro­ßen Ver­lust beklagte, ihm fehlte damals die »Wie­der­er­kenn­bar­keit« der Klas­si­ker. Die Causa war zu die­ser Zeit Ernst Wendts »Minna von Barn­helm« am Deut­schen Schau­spiel­haus, dar­über sich heut­zu­tage zu wun­dern, erscheint zutreffend.

Jedoch, der Kla­ge­ge­sang ist ähn­li­cher Natur, der Wer­te­ver­fall wird beklagt, das Ehe­ma­lige, der Rück­blick zum Ziel erho­ben. Frü­her war eben alles bes­ser, da war noch rich­ti­ges, »mehr« Thea­ter, die Stü­cke ver­ständ­lich, im Sinne des Tex­tes, im Sinne des Autors und vor allem im Sinne des Zuschau­ers. All das ist bekannt, die Debatte war auch schon vor des Bür­ger­meis­ters Schelte da. Konnte diese bür­ger­meis­ter­li­che Inter­ven­tion noch als das Urteil des bür­ger­li­chen Lai­en­zu­se­hers abge­tan wer­den, ist die Lage aber nun wohl anders.

Hier mel­det sich jemand »vom Fach« zu Worte, eine Kri­ti­ke­rin, die die Höhen und Tie­fen der Ham­bur­ger Thea­ter­land­schaft über viele Jahre beglei­tet und kom­men­tiert hat. Viel Erfah­rung ist da im Spiel, das mag zu den­ken geben, und zumin­dest füh­len sich die bei­den pro­fi­lier­tes­ten Inten­dan­ten der Stadt, Ame­lie Deuf­lhard und Joa­chim Lux, bemü­ßigt, dazu Stel­lung neh­men zu müs­sen. Deren Hal­tung ist klar, das »Non« ist laut und deut­lich, und beide recht­fer­ti­gen ihre Arbeit mit dem gro­ßen Publi­kums­zu­spruch der jewei­li­gen Pro­gramme. Das müs­sen sie auch, der Vor­wurf eli­tä­rer Kunst­ar­beit ist zeit­ty­pisch ver­pönt, vor Jah­ren, in Zei­ten, als die Kunst und auch das Thea­ter ein Ort der poli­ti­schen Debatte war und die Gren­zen der gesell­schaft­li­chen Akzep­tanz viel wei­ter gesteckt, da war das noch anders. Hier soll nach Mei­nung der Auto­rin die Debatte ange­sie­delt sein, in den Kri­te­rien einer brei­ten Publi­kums­ak­zep­tanz, die ja dem von ihr Beob­ach­te­ten fehle. Das aber ist falsch.

Der postdramatische Augenblick, oder …?
Der post­dra­ma­ti­sche Augen­blick, oder …?

Und wie­der spielt die Angst des Bür­gers eine Rolle. Der Ver­lust des Ver­trau­ten, das Unbe­ha­gen, sich vom repro­du­zier­ba­ren, vom Nach­voll­zieh­ba­ren lösen zu müs­sen, ist die Trieb­fe­der die­ses Gedan­kens. Ist es seit je der Text, der die Sicher­heit ver­heißt – die zu bewah­rende Keim­zelle der Lite­ra­tur, auch der dra­ma­ti­schen –  da nach­les­bar und nach­zu­ver­fol­gen ist, ist es anschei­nend nun die zeit­ge­nös­si­sche Auf­füh­rungs­pra­xis, die Unruhe gene­riert. Das Kol­lek­tiv der »mans« erschrickt vor der Kunst­fer­tig­keit des Dar­ge­bo­te­nen, dem Wil­len einer Annä­he­rung an den Stoff, die nicht allein die Nar­ra­tion eines Dra­mas ist, son­dern einen wei­ten asso­zia­ti­ven Raum absteckt.

Ver­mut­lich geht diese Furcht vor der Ver­nich­tung des erzäh­len­den Dra­mas noch viel tie­fer als die Furcht vor dem Ver­lust des Tex­tes, gegen die man ja immer­hin noch mit dem Bestre­ben nach dem Bewah­ren eines Wer­kes argu­men­tie­ren kann. Wenn denn nun alles ver­lo­ren ist, der Text, die Auf­füh­rung, das Drama an sich, in wel­cher Halt­lo­sig­keit bewegt »man« sich als Zuschauer dann noch? Dann ist sie nur zur ver­ständ­lich, sie Sehn­sucht nach dem »ech­ten« Thea­ter, den »gehor­sa­men« Thea­ter­die­nern, die abhan­den gekom­men sind. Aber: »Es geht nicht darum, das Publi­kum mit tran­szen­den­ter kos­mi­scher Unruhe zu lang­wei­len.«, so sagt der große Ängst­li­che des Thea­ters, Anto­nin Artaud. Er befreite sich und ent­wi­ckelte Visionen.

Wo liegt also die Chance, wo liegt das thea­trale Glück jen­seits der Angst vor dem Unwäg­ba­ren, dem Unge­wis­sen? Genau in der Idee, seine Gedan­ken um ein Thema »gefäl­ligst selbst zu ent­wi­ckeln« und eben­diese Visio­nen zu haben. Eine Kri­tik an der Schän­dung des Wer­kes durch einen aut­ar­ken Leser, der sich durch seine Lek­türe ange­regt fühlt, seine Gedan­ken­räume zu erwei­tern, würde uns in der Bel­le­tris­tik nie­mals ein­fal­len. Warum dann im Theater?

 

Mat­thias Schu­mann (kms)

22. Dezember 2010

Schauspielhaus-Intendanz: Wer soll kommen?

Die Gerüch­te­kü­che bro­delt, der neue Inten­dant am Ham­bur­ger Deut­schen Schau­spiel­haus soll noch vor den Neu­wah­len beru­fen wer­den. Stim­men Sie ab, wer von den am hei­ßes­ten gehan­del­ten Kan­di­da­ten es Ihrer Mei­nung nach wer­den soll.

Nach­trag: Auf Nach­frage unse­rer Leser hier einige kurze Erläu­te­run­gen zu den ein­zel­nen Kandidaten.

Karin Beier: z. Z. Inten­danz in Köln, gilt als grosse Hoff­nung des Stadt­thea­ters, Köln boomt z. Z.

Ste­fa­nie Carp: War Dra­ma­tur­gin am Schau­spiel­haus unter Baum­bauer, hat da ein gutes Pro­fil gehabt, ist Schau­spiel­di­rek­to­rin bei den Wie­ner Festwochen.

Vol­ker Lösch: Haus­re­gis­seur in Stutt­gart, steht für Expe­ri­mente und die Ver­bin­dung von Laien und Pro­fis auf der Bühne, viele poli­ti­sche und soziale Themen

Mat­thias Lili­en­thal: Kommt aus Ber­lin, war Chef­dra­ma­turg an der Volks­bühne, lei­tet dort sehr erfolg­reich die Über­reste des Heb­bel­thea­ters »Heb­bel am Ufer«

Mat­thias Schu­mann (kms)