• kvhb

    26. Februar 2015

    Der zärtlichste Punkt im All

    Kleists Wunderspiel "Das Käthchen von Heilbronn" am Thalia Theater, inszeniert von Bastian Kraft

    von Matthias Schumann

    Viel­leicht fängt man bei die­ser Insze­nie­rung am bes­ten von hin­ten an, vom Ende des viel­leicht merk­wür­digs­ten Tex­tes, den der eigen­ar­tigste unter den deut­schen Dich­tern geschaf­fen hat, Hein­rich von Kleis­tens »Das Käth­chen von Heil­bronn oder die Feu­er­probe«. Es ist alles gesche­hen, was das »his­to­ri­sche Rit­ter­schau­spiel« in sich gebün­delt hat, die Intrige, die Kabale, die hei­li­gen Ges­ten, die Feme, und die Träume [mehr lesen ...]
  • Decoding Fear_1

    21. Februar 2015

    Kunst? Eher Obsession und Zwiespalt!

    Keine leichte Kost zum Thema Terror

    von Melanie Ucke

    Ange­sichts einer aktu­el­len Aus­stel­lung im Ham­bur­ger Kunst­ver­ein drängt sich die Frage auf: Was bedeu­tet Kunst? Ich habe über­legt, ob ich über­haupt dar­über schrei­ben soll. Eigent­lich sollte die­sem Thema eine sol­che Auf­merk­sam­keit über­haupt nicht zuteil werden. Denn es ist keine Kunst­aus­stel­lung im her­kömm­li­chen Sinne – diese Schau mit dem Titel Deco­ding Fear – über­setzt Ent­schlüs­se­lung der Angst – ist viel eher eine [mehr lesen ...]
  • ge

    21. Februar 2015

    Memento moriendum esse

    Geschichtsstunde: Wie der Kabarettist Sebastian Schnoy mit dem Adel umgeht

    von Matthias Schumann

    Es ist schon eine schwie­rige Sache mit der Komik, hier in Deutsch­land. Wir haben die Kra­wall­hei­nis, die sich im Pri­vat­fern­se­hen tum­meln, wir haben die Retro­künst­ler, die einen mit dem immer wie­der­keh­ren­den Kurt Tucholsky – gibt es andere? – unter­hal­ten wol­len und wir haben die über­wie­gend übel­lau­ni­gen »ernst­haf­ten« Kabarettisten. Im deut­schen Bil­dungs­bür­ger­tum fin­det sich eine gewisse Vor­liebe für die Ver­tre­ter der [mehr lesen ...]
  • La Damnation de Faust_04-2500_m

    25. Januar 2015

    In der Tiefe

    Der Regisseur Anthony Pilavachi verabschiedet sich mit "La Damnation de Faust" aus Lübeck

    von Matthias Schumann

    Goe­the. Faust. Ein Dik­tum, ein Mythos, die deut­sche Seele. Die Wir­kungs­ge­schichte die­ses Stü­ckes, in Schul­lek­türe, uni­ver­si­tä­rer Exegese und aller wei­te­rer Deu­tung ist  span­nen­der als der Text selbst. Wenn es einen unver­rück­ba­ren Bestand­teil des deut­schen Lite­ra­tur­ka­nons gibt, dann ist es neben Ham­let, dem ande­ren gro­ßen Zweif­ler der Welt­li­te­ra­tur, dieser. In Nico­las Ste­manns Gesamt­fas­sung des Stücks, die [mehr lesen ...]
  • Schneegestöber

    18. Januar 2015

    Mein Herz brennt

    Karin Beier inszeniert Tschechows Komödie »Onkel Wanja« am Schauspielhaus.

    von Natalie Fingerhut

    Sie ver­zwei­feln am Leben, an der Sinn­lo­sig­keit ihres Daseins: die Figu­ren in Tsche­chows Komö­die »Onkel Wanja«. Und das tun sie mit in Karin Bei­ers Insze­nie­rung mit so groß­ar­ti­ger Kör­per­lich­keit und Komik, dass man beglückt in die Hände klat­schen möchte über die­sen Abend, über die­ses Ensemble. Gerade der hoch­pro­duk­tive Anton Tsche­chow, der in den 44 Jah­ren sei­nes kur­zen Lebens neben sei­nen Stü­cken und Erzäh­lun­gen zwei [mehr lesen ...]
  • KantWasIstAufklärung

    8. Januar 2015

    Zur Erinnerung

    Kein Kommentar.

    von der HHF-Redaktion

    AUFKLÄRUNG ist der Aus­gang des Men­schen aus sei­ner selbst­ver­schul­de­ten Unmün­dig­keit. Unmün­dig­keit ist das Unver­mö­gen, sich sei­nes Ver­stan­des ohne Lei­tung eines ande­ren zu bedie­nen. Selbst­ver­schul­det ist diese Unmün­dig­keit, wenn die Ursa­che der­sel­ben nicht am Man­gel des Ver­stan­des, son­dern der Ent­schlie­ßung und des Mutes liegt, sich sei­ner ohne Lei­tung eines andern zu bedie­nen. Sapere aude! Habe Mut, dich [mehr lesen ...]
  • Und ewig ziehen die Wolken (Bild: NF/HHF)

    28. Dezember 2014

    Auf verlorenem Posten

    Luc Percevals Polyphonie »Front« am Thalia Theater

    von Natalie Fingerhut

    Ein etwas zer­rupf­tes Orches­ter aus 12 Schau­spie­lern ist es, das – instru­men­ten­los – in wei­ßen Hem­den und schwar­zen Jackets die Bühne betritt. Die Asso­zia­tion ent­spricht dem Unter­ti­tel: Eine »Poly­pho­nie« nennt Luc Per­ce­val seine Col­lage FRONT, die auf Deutsch, Fran­zö­sisch, Flä­misch und Eng­lisch gespro­chen wird. Das Ensem­ble hat Noten­stän­der vor sich, die es nicht benützt – außer, um mit den ange­klemm­ten Lam­pen Licht [mehr lesen ...]

In Vorbereitung

Triple

Hanns Henny Jahnns lan­ges Früh­werk »Pas­tor Ephraim Magnus« am Deut­schen Schau­spiel­haus in Ham­burg. Ein Kri­tik­ex­pe­ri­ment: Haben drei Rezen­sen­ten auch drei Mei­nun­gen zu Frank Cas­torfs jüngs­ter Pre­miere?

DEUTSCHE SPUREN

Erfurt, Nürn­berg, Köln – Eine Reise in drei Städte und in die Ver­gan­gen­heit..

AUS DEM LEBEN

Ein Gespräch und ein wenig Musik mit dem Singer-Songwriter Mar­cel Brell

ALLES HOLZKÖPFE?

Wir waren zu Gast im Köl­ner Hänneschen-Theater und spra­chen mit der Inten­dan­tin, Frauke Kem­mer­ling, über rhei­ni­sche Tra­di­tio­nen, nord­deut­sche Vor­ur­teile und übers Mit­sin­gen im Theater.

Suche

Social Media

  • Facebook
  • Twitter
  • Google+
  • RSS Feed abonnieren

Interviews

Musik

Bewegte Bilder/Kino