Theater

Man ist ja viele.

Ein Don­ners­tag Spät­nach­mit­tag in einem Café im Grin­del­hof. Marie Löcker rührt in ihrem Minz­tee. Dabei denkt sie über die Fra­ge nach, ob „Man­tel und Degen“ unmo­dern sei. Und kommt zu dem Schluss, so wie das … | wei­ter lesen |

Theater

Heimat Theater

Frau Mar­got möch­te das nicht. Auf gar kei­nen Fall geht sie von links nach rechts. Das hat sie noch nie getan. Gott­fried, der Dol­met­scher, hat sei­ne lie­be Not mit Frau Mar­got (Hon­ecker), Frau Imel­da (Mar­cos) … | wei­ter lesen |

Kunst

Hauptsache Kurzbesuch

Ham­burg hat ein neu­es Fes­ti­val: »Haupt­sa­che frei – Fes­ti­val der dar­stel­len­den Küns­te Ham­burgs« brach­te in nur vier Tagen die span­nends­ten Pro­duk­tio­nen der Ham­bur­ger frei­en Sze­ne an ver­schie­dens­te Spiel­or­te. Über 1000 Besu­cher konn­te das jun­ge Fes­ti­val … | wei­ter lesen |

Theater

Terror im Kopf

Scha­de ist das, dass die Tha­lia Gauß Gara­ge nur Platz für so weni­ge Besu­cher bie­tet. Wer „Ich rufe mei­ne Brü­der“, das klu­ge Kam­mer­spiel einer Rea­li­täts­ver­schie­bung, anse­hen möch­te, muss schnell sein, um eine Kar­te zu ergat­tern. … | wei­ter lesen |

Theater

Der zärtlichste Punkt im All

Viel­leicht fängt man bei die­ser Insze­nie­rung am bes­ten von hin­ten an, vom Ende des viel­leicht merk­wür­digs­ten Tex­tes, den der eigen­ar­tigs­te unter den deut­schen Dich­tern geschaf­fen hat, Hein­rich von Kleis­tens »Das Käth­chen von Heil­bronn oder die Feu­er­pro­be«. … | wei­ter lesen |

Religion & Gesellschaft

Memento moriendum esse

Es ist schon eine schwie­ri­ge Sache mit der Komik, hier in Deutsch­land. Wir haben die Kra­wall­hei­nis, die sich im Pri­vat­fern­se­hen tum­meln, wir haben die Retro­künst­ler, die einen mit dem immer wie­der­keh­ren­den Kurt Tuchol­sky – gibt … | wei­ter lesen |

Theater

Mein Herz brennt

Sie ver­zwei­feln am Leben, an der Sinn­lo­sig­keit ihres Daseins: die Figu­ren in Tsche­chows Komö­die »Onkel Wan­ja«. Und das tun sie mit in Karin Bei­ers Insze­nie­rung mit so groß­ar­ti­ger Kör­per­lich­keit und Komik, dass man beglückt in … | wei­ter lesen |

Literatur

Auf verlorenem Posten

Ein etwas zer­rupf­tes Orches­ter aus 12 Schau­spie­lern ist es, das – instru­men­ten­los – in wei­ßen Hem­den und schwar­zen Jackets die Büh­ne betritt. Die Asso­zia­ti­on ent­spricht dem Unter­ti­tel: Eine »Poly­pho­nie« nennt Luc Per­ce­val sei­ne Col­la­ge FRONT, … | wei­ter lesen |

Allgemein

Willkommen in Turkmenistan

Im Schau­spiel­haus ist die Höl­le los. Das Publi­kum ist heu­te anders, hek­ti­scher, auf­ge­reg­ter, kom­mu­ni­ka­ti­ver. Alle tra­gen Schlüs­sel­bän­der um den Hals, an denen Hef­te im Post­kar­ten­for­mat bau­meln. Auf mei­nem steht »Turk­me­ni­stan«, auf der Rück­sei­te sind gleich … | wei­ter lesen |