Staging Democracy
Kulturpolitik

Politik per Losverfahren

Wah­len sind unde­mo­kra­tisch – so die The­se von David Van Reyb­rouck, des­sen Buch »Gegen Wah­len« Dagrun Hint­ze zu »Sta­ging Demo­cra­cy« am LICHTHOF Thea­ter inspi­rier­te. Sie ent­schied sich kur­zer­hand, einen Abend über Demo­kra­tie zu kon­zi­pie­ren, der … | wei­ter lesen |

Elbphilharmonie
Musik

Lass dich umarmen, Hamburg!

Es ist eine Inbe­sitz­nah­me. Neu­gie­rig und ohne Scheu neh­men die Ham­bur­ger ihre »Elphi« in Beschlag. Set­zen sich auf die Trep­pen, bau­en ihre Klapp­stüh­le auf, leh­nen am Trep­pen­ge­län­der und war­ten, dass es los­geht. Man sieht das … | wei­ter lesen |

Theater

Das Dorf hinterm Deich

Auf der meter­ho­hen, schrof­fen Schrä­ge liegt ein toter Schim­mel, und der Wind pfeift. Unheil­voll hän­gen die kom­men­den Gescheh­nis­se fast greif­bar in der Luft, dro­hend schweigt die Glo­cke, die bei einer Spring­flut geläu­tet wird. Das Ensem­ble … | wei­ter lesen |

Bunbury
Theater

Klipp-Klapp-tastisch

Es gilt als das Salon­stück Oscar Wil­des schlecht­hin: »Bun­bu­ry oder Ernst sein ist alles« spielt mit der Form einer Ver­wechs­lungs­ko­mö­die, war aber zur Zeit sei­ner Urauf­füh­rung 1895 in Lon­don durch­aus als iro­ni­sche Atta­cke auf die bri­ti­sche Ober­schicht … | wei­ter lesen |

Hedwig and the Angry Inch
Musik

No Drama, please!

Es ist eine Erfolgs­ge­schich­te, wie sie sel­ten auf dem hart umkämpf­ten Musi­cal­markt vor­kommt. Eine Geschich­te über einen Außen­sei­ter, queer und archa­isch, die sich von der klei­nen Off-Pro­­­duk­­ti­on zum Kult gemau­sert hat: »Hed­wig and the Angry … | wei­ter lesen |

Musik

Ein Stück Brisanz ohne Brisanz

Es ist eine Oper von ech­ter Bri­sanz, die Gershwin mit »Por­gy and Bess« sei­nem Publi­kum 1935 vor­setz­te. Ras­sen­kon­flik­te, Dro­gen­sucht, sexu­el­le Abhän­gig­keit – allein damit dürf­te er sei­ne Zuschau­er damals über­for­dert haben. Auch musi­ka­lisch muss das … | wei­ter lesen |

Ayad Akhtar
Theater

Vom Blatt

Das The­ma ist Spreng­stoff. Migra­ti­on, Reli­gi­on und Ter­ro­ris­mus wer­den in „Geäch­tet“ im libe­ra­len Wohl­stands­bür­ger­tum New Yorks ver­han­delt. Aller­dings nicht dis­kur­siv, son­dern auf per­sön­li­cher Ebe­ne. „Das The­ma Islam trig­gert die Furcht in den Men­schen“, sagt Autor … | wei­ter lesen |