Theater

Mein Herz brennt

Sie ver­zwei­feln am Leben, an der Sinn­lo­sig­keit ihres Daseins: die Figu­ren in Tsche­chows Komö­die »Onkel Wan­ja«. Und das tun sie mit in Karin Bei­ers Insze­nie­rung mit so groß­ar­ti­ger Kör­per­lich­keit und Komik, dass man beglückt in … | wei­ter lesen |

Literatur

Auf verlorenem Posten

Ein etwas zer­rupf­tes Orches­ter aus 12 Schau­spie­lern ist es, das – instru­men­ten­los – in wei­ßen Hem­den und schwar­zen Jackets die Büh­ne betritt. Die Asso­zia­ti­on ent­spricht dem Unter­ti­tel: Eine »Poly­pho­nie« nennt Luc Per­ce­val sei­ne Col­la­ge FRONT, … | wei­ter lesen |

Allgemein

Willkommen in Turkmenistan

Im Schau­spiel­haus ist die Höl­le los. Das Publi­kum ist heu­te anders, hek­ti­scher, auf­ge­reg­ter, kom­mu­ni­ka­ti­ver. Alle tra­gen Schlüs­sel­bän­der um den Hals, an denen Hef­te im Post­kar­ten­for­mat bau­meln. Auf mei­nem steht »Turk­me­ni­stan«, auf der Rück­sei­te sind gleich … | wei­ter lesen |

Theater

Narren des Schicksals

Am Anfang ist Gewalt, Schlä­ge­rei. Jet­te Ste­ckel springt in medi­as res mit ihren Schau­spie­lern – und lässt dann gleich einen Chor der Fei­er­wü­ti­gen aufs Publi­kum los: Par­ty bei den Capu­lets. Har­ter Beat, Tän­zer mit Mas­ken, … | wei­ter lesen |

(Bild: © camophotographie - Fotolia.com)
Theater

Diese Stimme im Kopf

»I have a voice in my head« steht über dem Ein­gang der Opern­haus-Kulis­­se, deren Front die gesam­te Büh­nen­brei­te ein­nimmt. Von drin hört man das Orches­ter die Instru­men­te stim­men, das Publi­kum (der Chor) strömt hin­ein, die Vor­stel­lung fängt … | wei­ter lesen |

Allgemein

Die Frage nach dem Paradies

Wer sucht es nicht, das Para­dies? Ganz gleich wel­cher Natio­na­li­tät – die Suche nach dem Glück ist in jeder Kul­tur The­ma. Auch das trans­na­tio­na­le Ensem­ble HAJUSOM beschäf­tigt sich in sei­ner Per­for­mance PARADISE MASTAZ damit. Schrä­ge … | wei­ter lesen |

Wild Thing (Bild: HHF/© verkhovinets-fotolia.com)
Theater

Lasst die Bücher im Regal

Man möch­te mit den »Brü­dern Kara­ma­sow« auf die Couch. Nicht, weil die Figu­ren von schwe­ren Vater­kom­ple­xen und Pro­fil­neu­ro­sen geplagt sind, son­dern weil man sie sich als Buch wünscht. Man möch­te Dos­to­jew­skijs Roma­ne wie­der lesen statt … | wei­ter lesen |